Was ist Persona?

Was ist Persona?

Ändern Sie Ihr Liebesleben mit Persona.

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Empfängnisverhütung ohne Nebenwirkungen

Für wen ist Persona geeignet?

Wenn Sie auf die Nebenwirkungen der hormonellen Verhütung und die Umständlichkeit von anderen Methoden verzichten möchten, dann kann Persona eine Alternative für Sie sein. Persona eignet sich für Paare in einer festen Beziehung, falls Sie aber eine Schwangerschaft absolut nicht aktzeptieren könnten, dann sollten Sie diese Methode nicht verwenden.

Bevor Sie mit der Anwendung von Persona beginnen, prüfen Sie bitte, ob Persona die richtige Verhütungsmethode für Sie ist.

Sie dürfen Persona NICHT verwenden, wenn...

  • Ihre Zyklen kürzer als 23 Tage oder länger als 35 Tage sind (Sie können Ihre Zykluslänge bestimmen, indem Sie ab dem ersten Tag Ihrer Periode die Tage bis zur nächsten Periode zählen).
  • Sie Wechseljahrsymptome wie Schweißausbrüche oder Hitzewallungen hatten.
  • Sie stillen.
  • Sie die Pille oder fruchtbarkeitsfördernde Arzneimittel nehmen oder sich einer anderen Hormonbehandlung unterziehen.
  • Sie sich einer Hormonbehandlung unterziehen, zum Beispiel hormonelle Verhütungsmittel, einschließlich Pille, fruchtbarkeitsfördernde Arzneimittel, Hormontherapie in den Wechseljahren.
  • Ihre Leber- oder Nierenfunktion beeinträchtigt ist oder Sie an einer bestimmten Erkrankung der Eierstöcke, dem polyzystisches Ovarialsyndrom, leiden.
  • Sie Antibiotika einnehmen, die Tetrazykline als wirksame Bestandteile enthalten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Arzneimittel, das Sie einnehmen, Tetrazykline enthält, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Sie eine Schwangerschaft absolut nicht akzeptieren könnten.
  • Persona schützt nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen, wie HIV.

Sie müssen mit der Anwendung von Persona warten, wenn...

  • Sie bisher eine hormonelle Verhütungsmethode angewendet haben, z. B. Pille, ein hormonhaltiges Intrauterinsystem, Hormonimplantat, 3-Monatsspritze, die Pille danach.
  • Sie sich einer anderen Behandlung, die Ihren Zyklus beeinflusst, unterzogen haben.
  • Sie vor kurzem schwanger waren (auch wenn die Schwangerschaft nicht ausgetragen wurde).
  • Sie stillen oder vor kurzem abgestillt haben.

In all diesen Fällen warten Sie bitte ab, bis sich Ihr Zyklus normalisiert hat. Das heißt, Sie müssen mindestens zwei natürliche, aufeinanderfolgende Zyklen von 23 bis 35 Tagen gehabt haben, bevor Sie mit der Anwendung von Persona beginnen können. Bitte lesen Sie die Gebrauchsanweisung, die dem Monitor beiliegt, bevor Sie Persona benutzen.

Finden Sie die für Sie richtige Verhütungsmethode

Wenn Sie zurzeit nicht schwanger werden wollen und sexuell aktiv sind, ist es wichtig, für eine Verhütung zu sorgen, die zu Ihrem Körper und zu Ihrem Lebensstil passt.
Moderne Verhütung kann sehr effektiv sein, wenn man sich genau an die Regeln hält. Außerdem wollen Sie vielleicht in einem bestimmten Lebensabschnitt (zum Beispiel, wenn Sie sich auf eine Schwangerschaft vorbereiten) ihren natürlichen Zyklus wiederherstellen oder suchen eine alternative Verhütungsmethode, die nicht in den Hormonhaushalt eingreift und frei von Nebenwirkungen ist.

Die nachfolgende Kurzbeschreibung der bestehenden Verhütungsmethoden zeigt Ihnen, welche Methoden es gibt und wie sie funktionieren. Außerdem erfahren Sie mehr zu den jeweiligen Vor- und Nachteilen sowie zur Zuverlässigkeit der verschiedenen Methoden. In Bezug auf reversible Formen der Empfängnisverhütung gibt die Zuverlässigkeit an, wie viele von 100 Frauen im Verlaufe eines Jahres schwanger werden können, wenn sie eine bestimmte Verhütungsmethode anwenden. Eine zu 99% wirksame Methode bedeutet z.B., dass von 100 Frauen, die diese Form der Empfängnisverhütung im Verlaufe eines Jahres angewendet haben, voraussichtlich eine schwanger wird. Es ist stets ratsam, die zur Verfügung stehenden Alternativen mit Ihrem Arzt oder einer Beratungsstelle für Familienplanung zu besprechen, bevor Sie sich endgültig entscheiden, welche Verhütungsmethode am besten zu Ihnen passt.

Äußerlich anwendbare Verhütungsmittel

Kondome bestehen aus einer sehr dünnen Latexschicht. Sie sind nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt und müssen nach ihrer Verwendung weggeworfen werden. Das Kondom sollte über den erigierten Penis des Mannes gestreift werden, bevor er mit der Scheide oder dem Genitalbereich der Frau in Berührung kommt. Dies verhindert, dass die Spermien zur Eizelle gelangen.
Vorteile Nachteile Zuverlässigkeit
  • Bietet Schutz vor einigen sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Muss nur beim Geschlechtsverkehr verwendet werden.
  • Das Liebesspiel muss zum Anlegen des Kondoms unterbrochen werden.
  • Das Kondom kann reißen oder abrutschen, wenn es nicht richtig sitzt.
  • Gefahr einer Allegie gegen Latex oder die im Gleitmittel enthaltenen Spermizide.
  • Bei umsichtiger und richtiger Anwendung bieten Kondome einen sehr effektiven Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten (u.a. auch HIV) und Schwangerschaft. Die allgemeine Zuverlässigkeit liegt bei ca. 85%-98% .
Femidome bestehen aus einer sehr dünnen Polyurethanschicht. Sie sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt und müssen danach weggeworfen werden. Das Femidom wird vor dem Sex in die Scheide eingeführt und kleidet sie von innen aus. Dadurch wird verhindert, dass Spermien zur Eizelle gelangen.
Vorteile Nachteile Zuverlässigkeit
  • Bietet Schutz vor einigen sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Muss nur beim Geschlechtsverkehr verwendet werden.
  • Femidome sind nicht so stark verbreitet wie Kondome und können teuer sein.
  • Nicht so wirksam wie Kondome.
  • Das Femidom kann während des Geschlechtsverkehrs verrutschen, daher muss darauf geachtet werden, dass der Penis sich stets innerhalb des Femidoms befindet.
  • Bei sachgemäßer Anwendung bieten Femidome einen Schutz mit einer Zuverlässigkeit von bis zu 95% .
Ein Diaphragma ist eine schalenförmige Kappe aus dünnem Kunststoff. Eine Portiokappe sieht ganz ähnlich aus, ist aber kleiner. Ein Diaphragma und eine Portiokappe müssen in Verbindung mit einem Spermizid (einem Gel oder einer Creme, die Spermien abtötet) verwendet werden. Das Diaphragma bzw. die Portiokappe wird in der Scheide über den Muttermund gestülpt. Dadurch wird verhindert, dass Spermien zur Eizelle gelangen.
Vorteile Nachteile Zuverlässigkeit
  • Muss nur beim Geschlechtsverkehr verwendet werden.
  • Das Diaphragma oder die Portiokappe kann jederzeit vor dem Sex eingeführt werden, wenn der Zeitpunkt passt.
  • Eingeschränkte Spontaneität beim Sex durch Einsetzen der Portiokappe bzw. des Diaphragmas.
  • Spermizide können als störend empfunden werden und Irritationen bei Ihnen oder Ihrem Partner verursachen.
  • Der Sex kann teilweise als unbequem empfunden werden.
  • Die Portiokappe bzw. das Diaphragma muss von einem Spezialisten angepasst werden, damit es auch richtig passt.
  • Bei sachgemäßer Anwendung bietet eine Portiokappe bzw. ein Diaphragma einen effektiven Schutz mit einer Zuverlässigkeit von 92%-95% .
Intrauterinpessare und -systeme

Intrauterinpessare sind kleine Kunststoff- oder Kupfergebilde in verschiedenen Größen und Formen, die in die Gebärmutter (Uterus) eingeführt werden. Sie unterbinden eine Befruchtung, indem sie sowohl die Spermien als auch die Eizelle beeinflussen.
Vorteile Nachteile Zuverlässigkeit
  • Sobald das Intrauterinpessar an Ort und Stelle sitzt, muss man sich keine Gedanken mehr über Verhütung machen (zwischen 3 und 12 Jahre).
  • Stört nicht beim Sex.
  • Die Monatsblutung kann stärker, länger und schmerzhafter sein als normal.
  • Infektionsgefahr, nachdem das Intrauterinpassar gelegt wurde.
  • Gefahr eines Verrutschens erfordert regelmäßige Überprüfungen, dass das Intrauterinpessar richtig sitzt.
  • Nicht für jede Frau geeignet.
  • Bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Intrauterinpessare haben eine Zuverlässigkeit von 98%-99%.
Das Intrauterinsystem (IUS) ist ein T-förmiges Gebilde, das in die Gebärmutter eingebracht wird und allmählich Gestagene freisetzt. Dadurch wird die Gebärmutterschleimhaut beeinflusst, sodass Spermien nicht so gut durchdringen können. In einigen Fällen findet auch kein Eisprung mehr statt.
Vorteile Nachteile Zuverlässigkeit
  • Sobald das Intrauterinsystem an Ort und Stelle sitzt, muss man sich keine Gedanken mehr über Verhütung machen (bis zu 5 Jahre).
  • Stört nicht beim Sex.
  • Nach einer Liegezeit von 3 bis 6 Monaten stellen die meisten Frauen fest, dass ihre Periode schwächer und weniger schmerzhaft verläuft.
  • Unregelmäßige Blutungen in den ersten Monaten nach Einsetzen des Intrauterinsystems.
  • Gefahr eines Verrutschens erfordert, dass Sie lernen, wie man überprüft, ob das System noch richtig sitzt.
  • Nebenwirkungen wie Spannungsgefühle in der Brust, Kopfschmerzen oder Akne während der ca. ersten drei Monate nach Einsetzen des Intrauterinsystems.
  • Nicht für jede Frau geeignet; wenn z.B. in der Vergangenheit bereits nicht geklärte Blutungen, sexuell übertragbare Krankheiten, Gebärmutter(hals)anomalien, Brust- oder Gebärmutter(hals)krebs aufgetreten sind, ist ein Intrauterinsystem nicht empfehlenswert.
  • Bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Intrauterinsysteme haben eine Zuverlässigkeit von über 99% .
Hormonelle Verhütungsmittel

Die Kombinationspille (oft einfach nur ""die Pille"" genannt) enthält zwei Arten von Hormonen, die von Natur aus im weiblichen Körper vorkommen: Östrogene und Gestagene (die künstliche Form des Gelbkörperhormons Progesteron). Die Pille enthält meist eine künstlich hergestellte Form von Östrogen. Einige Arten enthalten zusätzlich noch Östradiol, eine natürlich vorkommende Form von Östrogen. Die Pille verhindert den natürlichen Eisprung. Darüber hinaus wird die Gebärmutterschleimhaut beeinflusst (sodass Spermien nicht so gut durchdringen können). Die Kombinationspille wird meist über einen Zeitraum von 21 Tagen einmal am Tag eingenommen. Danach folgt eine siebentägige Pause, in der die Blutung einsetzt. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine normale Monatsblutung, sondern vielmehr um eine "Entzugsblutung", mit der der Körper auf die unterbrochene Hormonzufuhr reagiert.
Vorteile Nachteile Zuverlässigkeit
  • Stört nicht beim Sex.
  • Die meisten Frauen empfinden die Entzugsblutung als leichter und kürzer als eine "echte" Monatsblutung und stellen auch weniger Anzeichen des Prämenstruellen Syndroms (PMS) fest.
  • Die Entzugsblutung erfolgt regelmäßig und planbar, da sie nach Aussetzen der Pilleneinnahme einsetzt.
  • Damit die Pille wirken kann, muss sie über einen Zeitraum von 21 Tagen jeden Tag eingenommen werden.
  • Gefahr von Nebenwirkungen wie Stimmungs- und Gewichtsschwankungen, Spannungsgefühl in der Brust, Kopfschmerzen oder Übelkeit.
  • In seltenen Fällen sind ernstere Nebenwirkungen wie Thrombosen möglich.
  • Die Kombinationspille ist nicht geeignet für Frauen über 35, Raucherinnen und stillende Mütter.
  • Bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Bei sachgemäßer Anwendung bietet die Kombinationspille einen effektiven Schutz mit einer Zuverlässigkeit von über 99% .
Die Minipille enthält keine Östrogene, sondern nur Gestagene (die künstlich hergestellte Form des Gelbkörperhormons Progesteron). Die Minipille beeinflusst die Gebärmutterschleimhaut (sodass Spermien nicht so gut durchdringen können). In einigen Fällen wird auch der Eisprung verhindert. Die Minipille wird (je nach Hersteller) für einen Zeitraum von 28 oder 35 Tagen eingenommen. Danach wird sofort die nächste Packung eingenommen.
Vorteile Nachteile Zuverlässigkeit
  • Stört nicht beim Sex.
  • Kann helfen, PMS-Symptome zu mildern.
  • Gefahr von Nebenwirkungen wie Akne und Spannungsgefühl in der Brust.
  • Die Monatsblutung kann aufhören, unregelmäßig, schwächer oder häufiger werden, wenn man die Minipille nimmt.
  • Bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Die Minipille muss jeden Tag zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden, weil ihre Zuverlässigkeit sonst eingeschränkt ist.
  • Bei sachgemäßer Anwendung bietet die Minipille einen effektiven Schutz mit einer Zuverlässigkeit von 99% .
Der Verhütungsring ist ein Kunststoffring aus flexiblem und transparentem Material. Er wird in die Scheide eingeführt und verbleibt dort für eine Dauer von 21 Tagen. Dabei setzt er zwei synthetisch hergestellte Hormone frei, die auch von Natur aus im weiblichen Körper vorkommen: Östrogene und Gestagene (die künstliche Form des Gelbkörperhormons Progesteron). Die durch den Ring freigesetzten Hormone verhindern den Eisprung. Darüber hinaus wird auch die Gebärmutterschleimhaut beeinflusst (sodass Spermien nicht so gut durchdringen können).
Vorteile Nachteile Zuverlässigkeit
  • Stört nicht beim Sex.
  • Die meisten Frauen empfinden die Entzugsblutung als leichter und kürzer als eine "echte" Monatsblutung und stellen auch weniger Anzeichen des Prämenstruellen Syndroms (PMS) fest.
  • Die Entzugsblutung erfolgt regelmäßig und planbar, da man weiß, wann die Pause einsetzt.
  • Nachdem der Ring eingeführt ist, verbleibt er 21 Tage an Ort und Stelle, sodass keine tägliche Dosierung erforderlich ist.
  • Enthält dieselben Hormone wie die Pille und kann Nebenwirkungen wie Stimmungs- und Gewichtsschwankungen, Spannungsgefühl in der Brust, Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen.
  • In seltenen Fällen sind ernstere Nebenwirkungen wie Thrombosen möglich.
  • Der Verhütungsring ist nicht geeignet für Frauen über 35, Raucherinnen und stillende Mütter.
  • Ein Gynäkologe muss abklären, ob die Anwendung eines Verhütungsrings möglich ist.
  • Bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Unter Umständen kann der Verhütungsring aus der Scheide herausrutschen.
  • Bei sachgemäßer Anwendung bietet der Verhütungsring einen effektiven Schutz mit einer Zuverlässigkeit von über 99% .
Das Hormonpflaster ist ein kleines Heftpflaster, das auf die Haut aufgeklebt wird. Es ist im Allgemeinen etwa 5cm x 5cm groß und beige. Das Pflaster verbleibt für einen Zeitraum von 7 Tagen auf der Haut. Während dieser Zeit setzt es zwei synthetisch hergestellte Hormone frei, die auch von Natur aus im weiblichen Körper vorkommen: Östrogene und Gestagene (die künstliche Form des Gelbkörperhormons Progesteron). Die vom Pflaster freigesetzten Hormone verhindern den Eisprung. Darüber hinaus wird auch die Gebärmutterschleimhaut beeinflusst (sodass Spermien nicht so gut durchdringen können). Das Hormonpflaster wird insgesamt für 21 Tage getragen (3 Pflaster zu je 7 Tagen).
Vorteile Nachteile Zuverlässigkeit
  • Stört nicht beim Sex.
  • Die meisten Frauen empfinden die Entzugsblutung als leichter und kürzer als eine "echte" Monatsblutung.
  • Die Entzugsblutung erfolgt regelmäßig und planbar, da man weiß, wann die Pause einsetzt.
  • Nachdem das Hormonpflaster appliziert wurde, verbleibt es 7 Tage an Ort und Stelle, sodass keine tägliche Dosierung erforderlich ist.
  • Enthält dieselben Hormone wie die Pille und kann Nebenwirkungen wie Stimmungs- und Gewichtsschwankungen, Spannungsgefühl in der Brust, Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen.
  • In seltenen Fällen sind ernstere Nebenwirkungen wie Thrombosen möglich.
  • Das Hormonpflaster ist nicht geeignet für Frauen über 35, Raucherinnen und stillende Mütter.
  • Bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Gefahr von Hautirritationen und Sichtbarkeit, wenn es nicht durch die Kleidung verdeckt ist.
  • bei sachgemäßer Anwendung bietet das Hormonpflaster einen effektiven Schutz mit einer Zuverlässigkeit von über 99% .
Dreimonatsspritzen und Hormonimplantate (kleine Kunststoffröhrchen, die am Innenarm appliziert werden) sind langanhaltende Verhütungsmittel auf Hormonbasis. Sie setzen im Körper Gestagene frei, die den Eisprung verhindern, und beeinflussen darüber hinaus die Gebärmutterschleimhaut, sodass Spermien nicht so gut durchdringen können.
Vorteile Nachteile Zuverlässigkeit
  • Außer einer Auffrischung muss bei diesen Verhütungsmethoden an nichts weiter gedacht werden.
  • Stört nicht beim Sex.
  • Die meisten Frauen, die sog. Dreimonatsspritzen oder Hormonimplantate verabreicht bekommen, stellen fest, dass sich ihre Monatsblutung verändert oder unregelmäßiger wird.
  • Gefahr von Nebenwirkungen wie Stimmungs- oder Gewichtsschwankungen, Kopfschmerzen, Blähungen, Akne oder Spannungsgefühl in der Brust.
  • Implantate können schwierig zu entfernen sein.
  • Einige Frauen leiden an der Hautstelle, unter der das Implantat sitzt, an Hautirritationen.
  • Das Implantat ist möglicherweise unter der Haut sichtbar.
  • Nach Verabreichung der Dreimonatsspritze kann die Wirkung nicht rückgängig gemacht werden und endet erst mit dem Auslaufen, d.h. nach bis zu 12 Wochen.
  • Bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Dreimonatsspritzen und Hormonimplantate haben eine Zuverlässigkeit von über 99% .
Natürliche Verhütungsmethoden

Die Kalendermethode ist eine Form der natürlichen Empfängnisverhütung, bei der Sie genau wissen müssen, wann die fruchtbaren bzw. unfruchtbaren Tage innerhalb Ihres Zyklus sind, damit Sie an den fruchtbaren Tagen auf Sex verzichten können. Dazu müssen Sie über Ihren Zyklus einige Monate lang genau Buch führen, um festzustellen, wann Ihr Eisprung einsetzt und Sie auf Sex verzichten müssen. Die Kalendermethode funktioniert wie folgt: Spermien können in der Gebärmutter einige Tage überleben. Darum können Sie auch durch Geschlechtsverkehr an den Tagen vor dem eigentlichen Eisprung schwanger werden. Die Eizelle ist für etwa 24 Stunden, nachdem sie den Eierstock verlassen hat, fruchtbar. In dem Zeitraum zwischen dem 2. Tag nach dem Eisprung und der nächsten Periode kann keine Schwangerschaft erfolgen.
Vorteile Nachteile Zuverlässigkeit
  • Keine Nebenwirkungen.
  • Zur Schwangerschaftsplanung oder -verhütung einsetzbare Methode.
  • Manchmal können bis zu 6 Zyklen erforderlich sein, bis genau klar ist, wie Ihr persönlicher Zyklus abläuft.
  • Sowohl Sie als auch Ihr Partner müssen von der Methode überzeugt sein.
  • Bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Bei genauer Kenntnis und sachgemäßer Befolgung bietet diese Methode eine Zuverlässigkeit von bis zu 98% .
Sterilisation

Eine Sterilisation ist ein in der Regel irreversibler chirurgischer Eingriff und daher nur empfehlenswert, wenn Sie sich absolut sicher sind, dass Sie keine weiteren Kinder oder überhaupt keine Kinder haben möchten.

Eine Vasektomie ist ein kleinerer chirurgischer Eingriff, bei dem die Samenleiter durchtrennt werden, sodass die Spermien nicht mehr aus den Hoden (wo sie gebildet werden) in den Penis gelangen können. Dass der Eingriff erfolgreich war, wissen Sie, wenn der Arzt nach zwei Ejakulatproben grünes Licht gibt.
Vorteile Nachteile Zuverlässigkeit
  • Stört nicht beim Sex und hat auch keine Auswirkung auf den Sexualtrieb oder das Lustempfinden beim Orgasmus.
  • Eine Vasektomie kann nicht einfach so rückgängig gemacht werden.
  • Es ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich, der wie alle kleineren Operationen die Gefahr von Infektionen, örtlichen Schmerzen usw. birgt.
  • Bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Etwa eine von 2.000 durchgeführten Vasektomien ist nicht erfolgreich .
Eine Eileiterunterbindung ist eine Operation, durch die verhindert wird, dass die Eizelle durch den Eileiter wandert. Der Eingriff ist sofort ab der Regelblutung nach der Operation wirksam.
Vorteile Nachteile Zuverlässigkeit
  • Stört nicht beim Sex und hat auch keine Auswirkung auf den Sexualtrieb oder das Lustempfinden beim Orgasmus.
  • Der chirurgische Eingriff erfordert einen Krankenhausaufenthalt und eine Vollnarkose.
  • Eine Eileiterunterbindung kann nicht einfach so rückgängig gemacht werden.
  • Bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Etwa eine von 200 durchgeführten Sterilisationen ist nicht erfolgreich .
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